Sportclub

Hof am Leithaberge

gegründet 1929

Heimsieg gegen Erlaa

Im so wichtigen Spiel gegen Erlaa begann leider wie schon in den letzten Wochen mit einer Hiobsbotschaft, denn mit Martin Karner fiel eine defensive Stütze aus. Doch Interimscoach Neissl fand mit Putz die richtige Alternative, um unserem Spiel trotzdem einen neuen Impuls zu geben. Doch wie schon so oft in dieser Saison begann das Spiel sehr unglücklich. Nach 5 Minuten pfiff der Unparteiische auf den Punkt, nachdem Eichtinger einen Erlaaer Stürmer im Strafraum zu heftig attackierte. - 1:0!.

Doch wir blieben aggressiv und lauffreudig und in jeder Minute des Spiels erkannte man, wer hier unbedingt gewinnen wollte. Und so war das 1:1 durch Guldan nach gut einer halben Stunde die logische Konsequenz.

Aber wer ein Abo auf dumme Tore hat, der darf sich nicht wundern, dass man postwendend wieder ein solches kassiert. Erlaa kam nach 35 Minuten das zweite Mal vor unser Tor und erzielte unbedrängt das 2:1. Ein Fehler, der so nicht passieren darf, aber leider bei uns immer wieder passiert. Ein Genickschlag, der uns gleich wie im Spiel gegen Perchtoldsdorf aus der Bahn werfen sollte. Aber nicht so an diesem Tag, denn Neissl erzielte ebenfalls nur Minuten nach dem Erlaaer Tor den Ausgleich. Und als Guldan kurz vor der Pause einen Elfmeter zum 3:2 verwertete, war der Jubel grenzenlos. Das war auch zu gleich der Pausenstand in einer wirklich turbulenten Partie.

Die zweite Halbzeit begann dann ebenso turbulent als ein Erlaaer Spieler die Nerven verlor und völlig unverständlich einen unserer Spieler vor den Augen des Schiedsrichters mit dem Ellenbogen zu Boden stieß. Die logische Konsequenz war eine rote Karte. Unser Druck wurde immer größer und so erzielte Knoll nur wenige Augenblicke nach dem Ausschluss das 4:2. Jetzt war der Drops gelutscht und Erlaa war geknickt. Rollende Angriffe auf das Tor der Wiener im Minutentakt. Ein großartig aufspielender Florian Pointinger, der die rechte Abwehrseite der Gäste wie junge Schulbuben aussehen ließ, bescherte uns immer wieder große Möglichkeiten. Und Alex Knoll verwertete eine dieser Vorlagen zum 5:2. Damit war auch sein Doppelpack geschnürt. Das 6:2 erzielte der kurz zuvor eingewechselte Kosteletzky und sorgte damit auch für den Endstand in einer kuriosen Partie, die wir trotz zweimaligen Rückstandes noch in einen Kantersieg verwandelten.

Jetzt sollten wir uns aller Abstiegssorgen entledigt haben, denn selbst im Falle von 3 Absteigern müsste Perchtoldsdorf in Leopoldsdorf gewinnen, um noch im Rennen zu bleiben. Aber wir haben es immer noch selbst in der Hand die nötigen Punkte zu ergattern, denn mit Fischamend und Berg haben wir es mit 2 Gegnern zu tun, die noch hinter uns weilen.

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