Sportclub

Hof am Leithaberge

gegründet 1929

Auswärtsschlappe im letzten Spiel

Das letzte Spiel der Saison bestritt man auf der Anlage in Göttlesbrunn. Und mit nur 1 Niederlage im Frühjahr zählten die Heimischen zu einer er 3 besten Frühjahresmannschaften.

Doch das Spiel lief zunächst ganz anders. Unser Team präsentierte sich auch recht ordentlich und ließ den Gegner nicht ins Spiel kommen und belohnte sich bereits nach nur 7 Minuten mit dem 1:0, das Stefan Kraus sehenswert erzielte, indem er den Ball aus gut 18 Metern mit seinem Standfuß ins Kreuzeck beförderte.

Es war ein gutes, offenes Spiel bei dem zwar die großen Möglichkeiten fehlten, doch für die Zuschauer war es recht ordentlich anzusehen. Highlight in der 1. Halbzeit war dann mit dem Pausenpfiff das 1:1, das aus unserer Sicht recht unglücklich gefallen ist, denn anstatt weiterzuspielen blieben unsere Spieler bei einer vermeintlichen Abseitsposition des Gegners einfach stehen und protestierten. Das nutzen die Heimischen zum Ausgleich aus.

In der 2. Hälfte zeigte Göttlesbrunn dann warum sie erst eine Partie verloren hatten, denn sie ließen uns kaum mehr Luft zum Atmen. Und so dauerte es nur wenige Minuten bis sie zur Führung gelangen sollten. Der Stürmer wurde einfach übersehen und stand mutterseelen allein vor Pressl, der bei dem Schuss chancenlos war. Und nur 3 Minuten später konnte ein Heimischer völlig frei, zu dem wiederum völlig blank stehenden Stürmer flanken, der keine Mühe hatte einzuköpfen.

Das war die Entscheidung und Göttlesbrunn spielte nun ein große Hösche mit uns. Bei uns zeigte sich der große Trainingsrückstand, der sich im Frühjahr aufgebaut hat und nun seinen Höhepunkt erreichte. Die große Hitze und ein läuferisch starker Gegner, da kannst du mit einer durchschnittlichen Trainingsbeteiligung von 42% nichts dagegenhalten. Und so schenkten uns die Hausherren noch 2 weitere Treffer ein und konnten einen ungefährdeten, verdienten 5:1 Sieg einfahren. Wir wiederum mussten in den Spiegel der Realität schauen und uns fragen, wie wir die Mannschaft animieren können zum Training zu gehen, denn sollte das im Herbst so weitergehen wird das noch böse enden.

Kantersieg gegen Wampersdorf

Das letzte Heimspiel der Saison bestritt unsere 11 gegen Wampersdorf. Ein Team, das seit unserem Wiederaufstieg in Hof immer unter die Räder kommt, denn mit 7:1, 6:2 und 5:2 sprach die Statistik eine eindeutige Sprache.

Aber der Reihe nach. Die zuletzt groß aufspielenden Gäste (6 Spiele ohne Niederlage) spielten die ersten Minuten gar nicht so schlecht, denn mit ihrem Top Stürmer waren sie immer wieder in der Lage gefährlich zu werden. Doch unser Team stand heute sehr sehr gut. Angetrieben von einem hervorragend aufgelegten Neissl fanden wir aber immer besser in die Spur und so war es nur eine Frage der Zeit bis man den ersten Treffer erzielen sollte. Und es war ausgerechnet der Oldie im Team der in seinem letzten Heimspiel für den SC mit einem herrlichen Freistoßtreffer das 1:0 erzielte und so unserem Team den Weg zum Sieg bahnte.

Das 1:0 war auch der Pausenstand. Und obwohl es brütend heiß war, zog unsere Mannschaft eine tolle zweite Halbzeit auf, in der man nichts vermissen ließ. Pointinger netzte nach toller Vorarbeit von der linken Seite zum 2:0 ein, und als Nowak nur 4 Minuten später einen kapitalen Bock des Torhüters zum 3:0 ausnutzte, war der Kuchen gegessen. Rollende Angriffe auf das Tor der Wampersdorfer waren zu sehen. Knoll wurde immer wieder nur durch Fouls gestoppt und wurde so an einem Torerfolg gehindert. Doch als er in Minute 60 zum 4:0 einnetzte, war auch sein Torhunger gestillt. Man hätte den Wampersdorfern gut und gerne noch 3 bis 4 Dinger einschenken können, doch man vergab danach jede Einschussmöglichkeit, was aber beim Stand von 4:0 nicht schlimm war.

Eine tolle Vorstellung im letzten Heimspiel zeigte, wieviel Potential in dieser Truppe steckt, das man leider nicht allzu oft gesehen hat in diesem Frühjahr. Jetzt heißt es in Göttlesbrunn noch einmal anzuschreiben und eine gute Frühjahressaison abzuschließen, denn es wäre mit einem Sieg noch der 6. Platz drin, der im Vorfeld dieser Frühjahressaison von den wenigsten für möglich gehalten worden war.

Fotos:

Remis beim Meister

Das Spiel beim frischgebackenen Meister aus Schwadorf versprach auf Grund der Bedeutungslosigkeit des Spieles und der Temperaturen kein Leckerbissen zu werden. Da auch die Ausfallquote bei uns bei 50 % lag, war auch von einem Punktezuwachs unsererseits nicht zu rechnen. Neissl, Barbulovic, Putz, Karner und Töltl waren die Ausfälle und da es sich bei den 5 ausschließlich um Eigenbauspieler handelte, war auch die Ersatzbank dementsprechend karg besetzt.

Neben den beiden Jungspunden Marcel Urbanich und Kristian Marjanovic gab auch Radl Florian sein Startelfdebüt in der heurigen Saison. Und alle 3 machten Ihre Sache mehr als hervorragend.

Das Spiel begann wie erwartet mit starken Gastgebern, die die erste Viertelstunde beherrschten, aber ihre Möglichkeiten nicht nutzten. Im Gegenzug aber kamen wir auch immer wieder gefährlich vors gegnerische Tor und konnten die Partie offen halten.

Doch ein Zauberfreistoß genau ins Kreuzeck brachte den Hausherren die Führung. Das tat unserem Spiel aber keinen Abbruch, und wenn das Visier besser eingestellt gewesen wäre, hätte man durchaus den Ausgleich erzielen können. Doch leider ging es mit einem Rückstand in die Pause.

In dieser Halbzeitpause musste dann auch noch Kusolitsch verletzt raus und so kam der erst 17 jährige Marjanovic zu seinem 45 minütigem Kampfmannschaftsdebüt.

Und er und seine Kollegen machten es im zweiten Durchgang sehr gut, denn Krakowitsch besorgte nur 3 Minuten nach Wiederanpfiff per Kopf den Ausgleich. Jetzt war die Partie wieder offen und man versuchte jetzt sogar das Spiel zu machen, doch das rächte sich nur wenige Augenblicke später mit dem erneuten Führungstreffer des Meisters.

Aber unsere Jungs trotzten heute dem Wetter und überzeugten mit viel Laufarbeit und Willen, und das machte sich auch in Toren bemerkbar. Als Jan Knoll noch aus kurzer Distanz am Tormann scheiterte, machte er es nur wenige Augenblicke mit einem herrlichen Schlenzer ins lange Eck besser und traf zum vielumjubelten 2:2. Schwadorfs Bemühungen in den letzten 10 Minuten blieben ergebnislos und so konnte man einen Punkt auswärts beim Meister bejubeln, den vor dem Match nicht alle in Ihren Notizbüchern stehen hatten.

Heimniederlage gegen Wienerwald

Am Pfingstsamstag kam der wie erwartet schwer zu spielende Gegner auf unsere Anlage. Die Sittendorfer gaben von Anfang an zu verstehen, dass sie die Punkte im Abstiegskampf dringend benötigen. Aber Neissl stach mit einem herrlichen Halbvolley mitten ins Herz der Gäste. Eine frühe Führung war ausgegeben und wurde prompt umgesetzt. Das Spiel war zwar arm an Höhepunkten, war aber durchaus ansehnlich da viele Fehler passierten und sich dadurch gefährliche Szenen entwickelten. So ein Fehler bescherte den Gästen dann den Ausgleich, als wir bei einer Flanke unbeherzt eingriffen und der Stürmer mit dem Rücken den Treffer erzielte.

In der 38. Minute verloren die Gäste einen Spieler wegen einer Tätlichkeit gegen Martin Karner. Und als Cavkic nur 2 Minuten später zur erneuten Hofer Führung traf, schwanden die Hoffnungen der Wienerwälder auf einen Punktgewinn. Mit dieser Führung gingen beide Mannschaften in die Halbzeitpause.

Nach Seitenwechsel sah man dann leider nicht, welche Mannschaft einen Spieler mehr oder weniger hatte, denn Wienerwald spielte mit der Verzweiflung im Rücken, unbedingt gewinnen zu müssen. Man muss aber auch sagen, dass man bei unserem Team gesehen hat, dass man die Punkte nicht mehr braucht, denn viel wurde den Hofer Zuschauern nicht geboten. Einzig ein Abseitstor von Töltl, das aber aberkannt wurde, war die einzig nennenswerte Aktion in Halbzeit 2. Hier konnte man die eklatanten Schwächen der Hofer erkennen, denn wie schon in den Wochen zuvor war die Trainingsbeteiligung ein Witz und so darf man sich nicht wundern, dass man einem Team, das eine Stunde mit einem weniger spielt, körperlich unterlegen ist. Zwei Unkonzentriertheiten ebneten dann den Gästen den Sieg in den letzten 5 Minuten und machten aus sicher geglaubten 3 Punkten 0 Punkte. Dass Putz dann noch mit Gelb/Rot vom Platz musste, war dann noch das I-Tüpfelchen auf einem völlig verkorksten Nachmittag.

Wir können nur froh sein, schon genug Punkte am Konto zu haben, denn sonst hätte es noch sehr unangenehm werden können mit dieser Einstellung. Fakt ist aber, dass sich punkto Einstellung viel, wenn nicht sogar alles ändern muss, denn mit so einer Trainingsbeteiligung kann man vielleicht in die Badesaison starten, aber nicht in die Herbstsaison.

Für Gesprächsstoff wird dieser Auftritt noch sorgen............

Fotos vom Spiel:

Erfolg in Unterwaltersdorf

Am heißen Sonntag-Muttertag hieß der Gegner Unterwaltersdorf, ein Verein, der zur Zeit um seine Erstklassigkeit kämpft. Daher war die Ausgangslage klar: Unterwaltersdorf muss unbedingt punkten, wenn es nochmal die Kurve kriegen wollte, ein Sieg wäre Goldes wert. Wir hingegen müssen nicht, sollten aber punkten, um uns endgültig der Abstiegssorgen entledigen zu können, dabei wäre mit einem Unentschieden schon viel erledigt.

Unser Personalproblem beschränkte sich diesmal auf das Fehlen der Langzeitverletzten Kosch und Hinterteiner, auch Kusolitsch war noch nicht fit. Putz hatte die Dress zwar an, nahm allerdings wieder auf der Bank Platz. Kraus und Karner liefen auf, zwar mit Trainingsrückstand, aber beide immer noch eine Bereicherung für die erste Elf.

Der Beginn des Spiels gestaltete sich trotz heißer Temperaturen temporeich, dennoch schaffte es zunächst keine der beiden Mannschaften, wirklich gefährlich zu werden. Das Vorwärtsspiel fand auf beiden Seiten entweder vor dem Strafraum sein abruptes Ende oder mündete in einen Eckball, der schlussendlich nichts einbrachte. Dadurch ergaben sich ein, zwei Halbchancen auf beiden Seiten, allerdings nichts, was sich im Resultat niederschlagen konnte. Einen Aufreger vor der Halbzeit gab es noch, als ein gegnerischer Stürmer mit den Beinen voraus auf Pressl rutschte, der gerade dabei war den Ball zu sichern. Aufregung und zwei gelbe Karten waren die Folge. Halbzeitstand 0:0.

Nach der Pause wurde das Spiel etwas interessanter. Die Spielanteile stiegen für unsere Mannschaft etwas an, jedoch blieb die Ausbeute mager. Den Paukenschlag für den zweiten, hitzigeren Teil des Spiels setzten unerwartet die Unterwaltersdorfer. In der 63. Minute spielte der Tabellenletzte eine sehenswert schöne Aktion aus dem Mittelfeld zu Ende - 1:0. Hier gab's nichts zu meckern, ein sehr gut gespielter Treffer und viel erleichternder Jubel bei der Mannschaft, die nachwievor um den Abstieg ringt. Der Treffer bewirkte, dass sich Unterwaltersdorf weit in die eigene Hälfte zurückzog. Unser Team hatte damit mehr Platz im Mittelfeld. Mit jeder Minute hatte unser Team gefühlt mehr vom Spiel. Nur Chancen waren nachwievor Mangelware. Ein aus einem Foul resultierender Standard sollte dann den Ausgleich richten. Cavkic zirkelte das Leder aus ca. 25, 30 Metern mit dem Innenrist an der Mauer vorbei in den Winkel, den eigentlich der Schlussmann bewachen sollte. Der Ausgleich kam aus unserer Sicht wie gerufen und noch rechtzeitig genug, um noch auf den Siegtreffer zu drängen. Der Gegner schien zwar ob der Abstiegsgefahr nervöser, konnte spielerisch aber nicht allzuviel entgegnen. Minuten nach dem Ausgleich zückte der Schiedsrichter dann noch den roten Karton für einen Gastgeber nach einem Foulspiel. Harte Entscheidung, denn von meiner Warte aus war das Foul durchaus gelbwürdig, aber Rot war übertrieben. Wie dem auch sei, der ohnehin spielerisch unterlegene Gegner war nun auch numerisch dezimiert. Dies schaffte uns nochmals die vielzitierte zweite Luft, hier musste doch noch etwas gehen. Beim Gegner machte sich Frust breit, das bemerkte man innerhalb, als auch außerhalb des Spielfelds durch kleine Metzelein und Rangeleien. Von Muttertäglicher Höflichkeit war auch verbal nur noch wenig zu merken, das Vokabular hatte seine jugendfreie Zeit nun endgültig hinter sich gelassen.

Um die Minute 80 dann ein sich jagendes Ereignis nach dem anderen. Zunächst ließ Unterwaltersdorf einen Riesensitzer aus. Gleich zwei Stürmer versemmelten alleinstehend vor Pressl die Chance. Dann rammte Knoll nach einem Konter dem wankenden Gegner den Pflock mitten ins Herz: Tor für Hof, 1:2. Unmittelbar danach kam es zu einem Gelb-Foul vom stark spielenden Steirer, wofür er auch Gelb erhielt. Die sich mehr erhoffenden Unterwaltersdorfer ergaben sich nun endgültig ihrem Frust und ließen auf der Tribüne die Fäuste sprechen. Auf dem Spielfeld zeichnete sich der Dolm des Tages, UWs Stürmer mit der Rückennummer Nummer 7, aus. Er trat gleich in mehreren Situationen gegen die Beine Pressls - ob der Ball zugegen war oder nicht, hatte ihn nicht sonderlich tangiert. Der weitere Spielverlauf zeichnete sich nur noch durch Gehässigkeiten aus, eines Sports eigentlich nicht würdig, daher lassen wir diesen Teil hier einfach aus.

Wie dem auch sei, 3 wichtige und unterm Strich auch glückliche Punkte aus Hofer Sicht, die alle Abstiegssorgen in den Sommerurlaub schickten. Unterwaltersdorf ist nun von der Nichtabstiegszone genauso weit weg wie wir vom dritten Tabellenplatz, nämlich 7 Punkte. Angesichts des Restprogramms von noch 12 zu holenden Zählern ist das eine Mission Impossible.

Wir schauen mal, was im restlichen Programm noch drin ist.

Fotos vom Spiel:

Heimsieg im Nachtragsspiel

Im so wichtigen Heimspiel gegen Breitenfurt mussten wir auf Steirer (gesperrt) und Kusolitsch (verletzt) verzichten. Ebenso wie die langzeitverletzten Kosch und Hintersteiner. Aber auch Putz nahm vorerst nur auf der Bank Platz, da er Rückenprobleme hatte und schon für die Sonntagspartie geschont werden sollte. Da natürlich so viele fehlten, musste ein "Notnagel" her, und der hieß wieder Martin Karner. Und der entpuppte sich, nicht überraschend, als große Hilfe.

Der Tabellenvierte aus Breitenfurt begann stark und hatte einige gute Aktionen, aber auch wir hatten auch viele gute Möglichkeiten, doch der Torerfolg blieb beiden Mannschaften vorerst verwehrt. Es war eine gute Partie mit vielen guten Szenen auf beiden Seiten. Nowak hätte für uns schon früh die Führung erzielen könne, doch leider hatte er zwei Gedanken im Kopf und wollte diese auch zeitgleich ausführen, sodass die Chance dann leider dahin war. Knoll setzte sich immer wieder gut in Szene, doch dem klebt irgendwie im Moment das Pech an den Schuhen. Beide Abwehrreihen ließen viel zu und so war es für den Zuschauer ein unterhaltsames Spiel. Und kurz vor der Pause mähte Pressl den gegnerischen Stürmer im Strafraum nieder und es gab zurecht Elfmeter. Die Gäste ließen sich die Chance nicht nehmen und erzielten das 1:0. Das war dann gleichzeitig auch der Pausenstand.

Nach der Pause übernahmen wir aber völlig das Kommando und ließen den Breitenfurten nicht den Hauch einer Chance. Doch wie schon in den letzten Wochen wollte der Ball nicht ins Tor. Aber als der Unparteiische kurz nach Wiederanpfiff erneut auf den Punkt zeigte, ließ sich Krakowitsch nicht zweimal bitten und versenkte die Kugel zum Ausgleich.

Breitenfurt kam nur ein einziges Mal vor unser Tor, als Krakowitsch einen Rückpass schlampig spielte. Diese große Chance wurde aber zu unserem Glück kläglichst vergeben. Aber auch auf der anderen Seite wollte der Ball nicht ins Tor. Neissl hatte Pech mit einem Stangenkopfball, Pointinger schoss nur knapp am Tor vorbei, und, und, und. Viele gute Möglichkeiten blieben leider ungenutzt. Doch in der 78. Minute dann der nächste Strafstoß für unsere Farben. Krakowitsch wurde im Strafraum gelegt und trat wieder selber an, doch dieses Mal versagten die Nerven und der Ball ging übers Tor. Ein Raunen ging über den Hofer Sportplatz ob der vielen vergebenen Möglichkeiten. Ja es hätte bereits 4 oder 5:1 stehen müssen, doch es stand 1:1.

Nach dem vergebenen Elfmeter gab es Abstoß für Breitenfurt. Dieser konnte aber abgefangen werden, und auf Nowak gespielt werden, der plötzlich alleine vor dem Tormann stand, und ausgerechnet der jüngste Spieler am Platz blieb eiskalt und überhob den Tormann zum vielumjubelten 2:1, und das nur 30 Sekunden nach dem vergebenen Elfer. Das war's dann auch, denn die letzten 10 Minuten passierte nichts mehr. Ein mehr als hochverdienter Sieg, der uns wieder viel Selbstvertrauen geben sollte für die nächsten beiden wichtigen Partien, denn mit Unterwaltersdorf und Wienerwald kommen jetzt die beiden letzten der Tabelle. Die beiden kämpfen ums Überleben und werden uns alles abverlangen.

Heimniederlage gegen Hainburg

Das Heimspiel gegen die zur Zeit beste Mannschaft im Frühjahr startete gleich nach 8 Minuten mit dem 0:1 Rückstand. Eine Unachtsamkeit in der Hintermannschaft nutzten die Hainburger eiskalt aus und gingen schnell in Führung. Mit dem starken Wind im Rücken hatten die Gäste das Geschehen fest in der Hand. Wir taten uns schwer in die Gänge zu kommen, versuchten aber immer wieder mit Sololäufen erfolgreich zu sein. Doch wie in den Spielen zuvor, waren das nicht wirklich wirksame Versuche. Hainburg münzte die Überlegenheit in der ersten Hälfte auch in Tore um, denn in Minute 34. schlug es erneut zu im Hofer Kasten. Somit ging man wieder mit einem Rückstand in die Halbzeitpause.

Aber gleich nach Wiederanpfiff entblößte auch Hainburg ihre Abwehr, und durch ein ungeschicktes Manöver im Strafraum zeigt der Unparteiische auf den Elferpunkt. Krakowitsch ließ sich diese Chance nicht nehmen und verkürzte auf 1:2. Natürlich dachte man sicher jetzt mit dem Wind im Rücken könnte noch etwas gehen, denn Hainburg war auch verwundbar. Doch wie schon in den letzten Wochen bekommt man die Tore einfach viel zu billig und so kam Hainburg sehr einfach zum 3:1. Der Stürmer stoppte sich den Ball seelenruhig an unserem 16er und netzte staubtrocken ein. Unsere Mannen waren aber trotzdem sehr bemüht und hatten wirklich gute Aktionen, aber immer wieder fällt man im letzten Moment die falschen Entscheidungen und so war es dann nichts mehr mit einem Torerfolg. Der eingewechselte Karner brachte noch einmal Schwung in die Partie, doch auch er hatte Pech im Abschluss.

Durch die Erfolge der Mannschaften im Tabellenkeller wird die Luft immer dünner. Wir können, ja müssen eigentlich, beim Nachtrag am Donnerstag zu Hause gegen Breitenfurt Punkte gut machen, denn danach folgen mit Unterwaltersdorf und Wienerwald zwei Mannschaften, die ganz hinten stehen. Und sollte man da ohne Punkte bleiben, winkt wieder ein Duell mit dem SC Au. Es liegt jetzt an jedem einzelnen einen drohenden Abstieg zu verhindern, denn möglich ist er jetzt auf alle Fälle. Und mit dem hat vor der Meisterschaft niemand gerechnet.

Vielleicht verirrt sich ja der eine oder andere Spieler wieder auf ein Training.............

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