Sportclub

Hof am Leithaberge

gegründet 1929

Niederlage im Derby

Im Derby gegen Sommerein musste Trainer Slosarek auf die fast gesamte Abwehr verzichten. Neissl, Steirer und Pointinger fehlten dem Team und auch Kusolitsch konnte erst in der 2. Halbzeit dazu stoßen. Wäre das noch nicht genug mussten wir um 20 minütige Wartezeit anfragen, damit auch Krakowitsch noch rechtzeitig zum Spiel kam.

Und nach 8 Minuten hatten die Pessimisten ihren ersten Höhepunkt, als Kölbl den Ball bei einem Abwehrversuch ins eigene Tor beförderte. Ein schnelles Tor, das aus unserer Sicht leider auf der falschen Seite der Anzeigetafel aufleuchtete. Jetzt konnte ein Sturmlauf der heimischen erwartet werden, doch irgendwie tat sich der Tabellenführer schwer ins Spiel zu finden. Doch leider war bei uns zu viel Krampf und Ballunsicherheit dabei, sodass man dem Gegner immer wieder in die Karten spielte und sich in den Zweikämpfen sehr verhalten zeigte. Dadurch konnte man einen nicht wirklich starken Gegner nicht Paroli bieten, da man selbst sehr zögerlich zur Sache ging. Sommerein fiel durch hohe Aggressivität und Konzentriertheit auf und so erzielten sie dann auch das 2:0. Ein Ball den unsere Spieler schon im Torout wähnten, doch der Sommereiner Stürmer lief als einziger dem Ball nach und brachte die Kugel als Bogenlampe (Höhe ca.25 Meter) in unseren Strafraum. Dort herrschte kollektives "Nimm du ihn, ich hab sicher" und der Ball kam auf die linke Angriffsseite der Heimischen. Von dort kam ein Stanglpass und der Stürmer konnte zwischen 2 Hofern ruhig einschieben. Eigentlich ein zweites Eigentor das wir uns an diesem Tag schossen.

Aber nur Augenblicke später traf Jan Knoll nach einer sehenswerten Einzelleistung zum 1:2 und ließ unsere Träume am Leben.

Das 1:2 war dann auch der Pausenstand und beide Teams konnten kurz verschnaufen.

Nach der Pause kam unser Team überraschend gut aus der Kabine und setzte gleich tolle Akzente. Immer wieder kam man über die schwache rechte Sommereiner Seite nach vor und hatte gute Möglichkeiten, als Anil ganz alleine auf den Keeper zu lief, den Ball aber zu schwach traf sodass ein Verteidiger den Ball noch von der Linie kratzen konnte.

Mit Fortdauer der Partie wurde es auch immer ruppiger und so musste der Schiedsrichter oft zum gelben Karton greifen um etwas Ruhe ins Spiel zu bringen. Sommerein schien durch die robuste Art unserer Spieler aus dem Konzept zu kommen und wackelte jetzt gehörig. Und nach gut einer Stunde war sie da die große Chance zum Ausgleich, doch leider fand der Ball den weg nicht ins Tor sondern prallte an die Stange und danach ins Torout.

Und nach 70 Minuten dann die spielentscheidende Szene. Der Ball war bei unserer Coachingzone klar im Out, doch leider übersah der gut postierte Schiedsrichter das und Sommerein nutzte die Unaufmerksamkeit unserer Spieler und verlagerte die Kugel auf die andere Seite und dort erzielte der Stürmer aus spitzem Winkel das 3:1. Obwohl der Ball klar im Out war darf es nicht passieren, dass 100 Meter weiter niemand zuständig ist und hier ein Tor passiert. Das war der Knackpunkt in diesem Spiel. Unsere Mannschaft kam danach nicht mehr ins Spiel und musste dann auch noch das 4:1 hinnehmen.

Eine Niederlage die auf Grund der ersten Halbzeit in Ordnung geht aber viel zu hoch ausgefallen ist. Aber die 20 Minuten im zweiten Durchgang waren sehr gut und da hatte man den Tabellenführer im Griff und am Rande eines Gegentores, doch das fehlende Glück das man noch in den ersten Runden hatte, und das Fehlen von 4 Stammspielern war dann doch zu viel um in Sommerein erfolgreich zu sein.

Auswärtserfolg in Perchtoldsdorf

Im zweiten Auswärtsspiel der Saison traf man auf Perchtoldsdorf, die sich gegenüber dem Vorjahr stark verbessert zeigten. Trainer Slosarek konnte wieder aus dem Vollen schöpfen und schickte ein starkes Team aufs Feld. Und nach nur 4 Minuten zappelte der Ball schon in des Gegners Gehäuse. Nach einem Freistoß und dem darauffolgenden Gestocher war Sandi Cavkic der Gedankenschnellste und spitzelte den Ball ins Tor. Da war sie, die schnelle Führung. Und mit dieser spielte unsere Mannschaft sicher von hintern heraus, doch leider fehlten dann doch die zwingenden Möglichkeiten. Einen Fernschuss von Erkan Özmen parierte der Perchtoldsdorf Tormann mit Glück, als ihm der Ball über den Handschuh mitten ins Gesicht prallte und er den Ball so abwehren konnte. Auf der anderen Seite hatte unser Schlussmann Pressl immer alles im Griff und strahlte auf dem nassen und daher sehr glitschigen Boden extreme Ruhe aus. Den Schlusspunkt in einer guten ersten Hälfte hatte Neissl, doch leider verfehlte er nach einem Corner das Gehäuse als ihm der nasse Ball doch über den Scheitel rutschte.

In Halbzeit 2 dauerte es auch nur 10 Minuten bis es 2:0 stand. Jan Knoll vollendete eine schöne Kombination zum 2 Tore Vorsprung. Die Partie wurde jetzt ruppiger und der schwache Schiedsrichter verschonte die Heimischen bei groben Fouls, in dem er sie nur verwarnte. Bei uns hingegen zückte er für alles Gelb. Und so wurde der Unmut unserer Spieler immer größer und man ließ sich immer mehr zu verbalen Äußerungen hinreißen, die dem Schiedsrichter überhaupt nicht schmeckten. Foul von hinten ist OK, dafür gibt’s kein Gelb, aber zu knapp vor dem Ball stehen, oder Meckern ist Gelb, das war die Devise vom Unparteiischen. Doch auch wenn er noch so kleinlich pfiff, sollte man sich bei einer komfortablen und sicheren 2:0 Führung intelligenter Verhalten.

Als Pointinger alleine auf den Torhüter zulief, diesen überspielte und er ihn nur mit einem Foul stoppen konnte, schien die Sache geritzt, denn hier war nur Elfmeter möglich. Doch auch hier verschonte er die Gastgeber, indem er auf Abstoß zeigte. Daraufhin wurden unsere Verbalattacken immer lauter und so wunderte es nicht, dass Cengiz nach einer tollen schauspielerischen Leistung des Perchtoldsdorfer Schlussmannes die Ampelkarte sah. Einen zu steilen Lochpass erwischet Cengiz nicht und schlug leicht auf den knapp verpassten Ball, und dann wartete der Schiri nur noch auf den Schrei des Goalies. Gott sei Dank ist ihm da nichts Schlimmeres passiert, denn dem Schrei nach musste man Übles annehmen. Aber er konnte nach 20 Sekunden schon wieder weiterspielen. Dennoch eine überflüssige und dumme Aktion von Cengiz, wodurch Perchtoldsdorf doch noch an ein Wunder glauben durfte.

Nur wenige Augenblicke später lief Jan Knoll wieder alleine auf den Goalie zu, doch leider vergab er diese große Chance auf das 3:0. Und im Gegenzug passierte leider das 1:2 und so wurde die Partie unnötig spannend. Perchtoldsdorf spielte nun hohe Bälle nach vorne, die aber allesamt von Pressl oder einem Abwehrspieler geklärt werden konnten. In der Nachspielzeit holte Pointinger einen Elfmeter heraus, den er dann selbst zum 3:1 verwandelte.

Ein hartes Stück Arbeit, das eigentlich so gar nicht notwendig gewesen wäre, aber man hat sich durch Unkonzentriertheit vor dem Tor das Leben selbst schwer gemacht.

Am Samstag kommt ein anderes Kaliber auf unsere Anlage, denn mit Haslau kommt das einzige, noch ungeschlagene Team nach Hof. Wird mit Sicherheit ein spannendes Duell.

Heimsieg gegen Berg

Das bereits dritte Heimspiel in dieser Saison war wieder eine sonntägige Matinee, die uns mit Berg einen neu erstarkten Gegner brachte.

Die Gäste, gespickt mit vielen Neuzugängen aus Hainburg, übernahmen von Beginn weg das Kommando und zeigten, dass mit Ihnen sicher weiter vorne zu rechnen ist. Und nach 5 Minuten hatten sie auch schon die erste richtig dicke Möglichkeit, doch der Berger vernebelte die Chance fast schon kläglich alleine vor Pressl.

Im Gegenzug hatten wir die erste Hundertprozentige, als sich Traxler im 16er durchsetzte und uneigennützig auf Cengiz aufspielte, doch der Berger Goalie parierte den Schuss mit einer sensationellen Parade.

Und wieder nur 1 Minute später hatte der Berger Schlussmann keine Chance als Sandi Cavkic mit einem sehenswerten Fallrückzieher das 1:0 erzielte.

Doch Berg wirkte keineswegs geschockt und zeigte weiterhin tollen Fußball. Zu unserem Glück war aber immer am 16er Schluss mit der Berger Glückseeligkeit, da entweder der letzte Ball schlecht gespielt wurde oder aber ein Hofer Bein dazwischen war. So blieb es nach 45 Minuten beim 1:0 für Hof.

Der nächste Dämpfer für die Gäste sollte aber nicht lange auf sich warten lassen, denn Özmen überraschte alle mit einem genialen Corner Trick. Den ganz kurz gerollten Ball nahm sich Özmen und tat so, als wolle er den Corner ausführen, doch zur Überraschung aller lief er von der Ecke aus aufs Tor und hämmerte die Kugel via Innenstange ins Kreuzeck. Bumm-2:0!

Berg schien dem großen Laufpensum in der ersten Hälfte Tribut zu zollen und tat sich erstmal schwer ins Spiel zu kommen. Doch unerklärlicher Weise ließen wir den Gästen so viel Platz, dass sie zwangsläufig zu guten Möglichkeiten kommen mussten. Einmal parierte Pressl stark und 2, 3 Mal vergaben die Berger tolle Möglichkeiten.

Am Ende musste, wieder Mal, ein Elfmeter herhalten, damit die Berger zum 2:1 Anschlusstreffer kamen. Unsere Mannschaft machte sich aber leider das Leben selber schwer und so mussten wir bis in die 98. Minute zittern, aber umso schöner war es dann, als endlich der Schlusspfiff fiel und wir den nächsten Dreier eingefahren hatten.

Fazit: Das Fehlen von Krakowitsch, Barbulovic und Knoll tat uns mehr weh als wir vor der Partie gedacht hatten, und so war es bis zum Schluss ein harter Fight, der bei tropischen Temperaturen beiden Mannschaften alles abverlangte. Berg wird mit Sicherheit schnell aus den unteren Regionen der Tabelle verschwinden, und wir wollen natürlich in Perchtoldsdorf unseren Tabellenplatz festigen. Dafür werden aber die ersten Auswärtspunkte benötigt. Anpfiff ist um 17:30 in Perchtoldsdorf. Vielleicht findet ja der eine oder andere den Weg dorthin...

Fotos:

Heimsieg gegen Himberg

Nach dem ersten, überraschenden Sieg gegen den Titelfavoriten aus Reisenberg wartete mit Himberg der zweite (selbsternannte) Ligakrösus Himberg auf unser Team. Und vollgepumpt mit Selbstvertrauen startete man in dieses Spiel.

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Heimsieg gegen Erlaa

Im so wichtigen Spiel gegen Erlaa begann leider wie schon in den letzten Wochen mit einer Hiobsbotschaft, denn mit Martin Karner fiel eine defensive Stütze aus. Doch Interimscoach Neissl fand mit Putz die richtige Alternative, um unserem Spiel trotzdem einen neuen Impuls zu geben. Doch wie schon so oft in dieser Saison begann das Spiel sehr unglücklich. Nach 5 Minuten pfiff der Unparteiische auf den Punkt, nachdem Eichtinger einen Erlaaer Stürmer im Strafraum zu heftig attackierte. - 1:0!.

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