Sportclub

Hof am Leithaberge

gegründet 1929

Heimniederlage gegen Wienerwald

Am Pfingstsamstag kam der wie erwartet schwer zu spielende Gegner auf unsere Anlage. Die Sittendorfer gaben von Anfang an zu verstehen, dass sie die Punkte im Abstiegskampf dringend benötigen. Aber Neissl stach mit einem herrlichen Halbvolley mitten ins Herz der Gäste. Eine frühe Führung war ausgegeben und wurde prompt umgesetzt. Das Spiel war zwar arm an Höhepunkten, war aber durchaus ansehnlich da viele Fehler passierten und sich dadurch gefährliche Szenen entwickelten. So ein Fehler bescherte den Gästen dann den Ausgleich, als wir bei einer Flanke unbeherzt eingriffen und der Stürmer mit dem Rücken den Treffer erzielte.

In der 38. Minute verloren die Gäste einen Spieler wegen einer Tätlichkeit gegen Martin Karner. Und als Cavkic nur 2 Minuten später zur erneuten Hofer Führung traf, schwanden die Hoffnungen der Wienerwälder auf einen Punktgewinn. Mit dieser Führung gingen beide Mannschaften in die Halbzeitpause.

Nach Seitenwechsel sah man dann leider nicht, welche Mannschaft einen Spieler mehr oder weniger hatte, denn Wienerwald spielte mit der Verzweiflung im Rücken, unbedingt gewinnen zu müssen. Man muss aber auch sagen, dass man bei unserem Team gesehen hat, dass man die Punkte nicht mehr braucht, denn viel wurde den Hofer Zuschauern nicht geboten. Einzig ein Abseitstor von Töltl, das aber aberkannt wurde, war die einzig nennenswerte Aktion in Halbzeit 2. Hier konnte man die eklatanten Schwächen der Hofer erkennen, denn wie schon in den Wochen zuvor war die Trainingsbeteiligung ein Witz und so darf man sich nicht wundern, dass man einem Team, das eine Stunde mit einem weniger spielt, körperlich unterlegen ist. Zwei Unkonzentriertheiten ebneten dann den Gästen den Sieg in den letzten 5 Minuten und machten aus sicher geglaubten 3 Punkten 0 Punkte. Dass Putz dann noch mit Gelb/Rot vom Platz musste, war dann noch das I-Tüpfelchen auf einem völlig verkorksten Nachmittag.

Wir können nur froh sein, schon genug Punkte am Konto zu haben, denn sonst hätte es noch sehr unangenehm werden können mit dieser Einstellung. Fakt ist aber, dass sich punkto Einstellung viel, wenn nicht sogar alles ändern muss, denn mit so einer Trainingsbeteiligung kann man vielleicht in die Badesaison starten, aber nicht in die Herbstsaison.

Für Gesprächsstoff wird dieser Auftritt noch sorgen............

Fotos vom Spiel:

Erfolg in Unterwaltersdorf

Am heißen Sonntag-Muttertag hieß der Gegner Unterwaltersdorf, ein Verein, der zur Zeit um seine Erstklassigkeit kämpft. Daher war die Ausgangslage klar: Unterwaltersdorf muss unbedingt punkten, wenn es nochmal die Kurve kriegen wollte, ein Sieg wäre Goldes wert. Wir hingegen müssen nicht, sollten aber punkten, um uns endgültig der Abstiegssorgen entledigen zu können, dabei wäre mit einem Unentschieden schon viel erledigt.

Unser Personalproblem beschränkte sich diesmal auf das Fehlen der Langzeitverletzten Kosch und Hinterteiner, auch Kusolitsch war noch nicht fit. Putz hatte die Dress zwar an, nahm allerdings wieder auf der Bank Platz. Kraus und Karner liefen auf, zwar mit Trainingsrückstand, aber beide immer noch eine Bereicherung für die erste Elf.

Der Beginn des Spiels gestaltete sich trotz heißer Temperaturen temporeich, dennoch schaffte es zunächst keine der beiden Mannschaften, wirklich gefährlich zu werden. Das Vorwärtsspiel fand auf beiden Seiten entweder vor dem Strafraum sein abruptes Ende oder mündete in einen Eckball, der schlussendlich nichts einbrachte. Dadurch ergaben sich ein, zwei Halbchancen auf beiden Seiten, allerdings nichts, was sich im Resultat niederschlagen konnte. Einen Aufreger vor der Halbzeit gab es noch, als ein gegnerischer Stürmer mit den Beinen voraus auf Pressl rutschte, der gerade dabei war den Ball zu sichern. Aufregung und zwei gelbe Karten waren die Folge. Halbzeitstand 0:0.

Nach der Pause wurde das Spiel etwas interessanter. Die Spielanteile stiegen für unsere Mannschaft etwas an, jedoch blieb die Ausbeute mager. Den Paukenschlag für den zweiten, hitzigeren Teil des Spiels setzten unerwartet die Unterwaltersdorfer. In der 63. Minute spielte der Tabellenletzte eine sehenswert schöne Aktion aus dem Mittelfeld zu Ende - 1:0. Hier gab's nichts zu meckern, ein sehr gut gespielter Treffer und viel erleichternder Jubel bei der Mannschaft, die nachwievor um den Abstieg ringt. Der Treffer bewirkte, dass sich Unterwaltersdorf weit in die eigene Hälfte zurückzog. Unser Team hatte damit mehr Platz im Mittelfeld. Mit jeder Minute hatte unser Team gefühlt mehr vom Spiel. Nur Chancen waren nachwievor Mangelware. Ein aus einem Foul resultierender Standard sollte dann den Ausgleich richten. Cavkic zirkelte das Leder aus ca. 25, 30 Metern mit dem Innenrist an der Mauer vorbei in den Winkel, den eigentlich der Schlussmann bewachen sollte. Der Ausgleich kam aus unserer Sicht wie gerufen und noch rechtzeitig genug, um noch auf den Siegtreffer zu drängen. Der Gegner schien zwar ob der Abstiegsgefahr nervöser, konnte spielerisch aber nicht allzuviel entgegnen. Minuten nach dem Ausgleich zückte der Schiedsrichter dann noch den roten Karton für einen Gastgeber nach einem Foulspiel. Harte Entscheidung, denn von meiner Warte aus war das Foul durchaus gelbwürdig, aber Rot war übertrieben. Wie dem auch sei, der ohnehin spielerisch unterlegene Gegner war nun auch numerisch dezimiert. Dies schaffte uns nochmals die vielzitierte zweite Luft, hier musste doch noch etwas gehen. Beim Gegner machte sich Frust breit, das bemerkte man innerhalb, als auch außerhalb des Spielfelds durch kleine Metzelein und Rangeleien. Von Muttertäglicher Höflichkeit war auch verbal nur noch wenig zu merken, das Vokabular hatte seine jugendfreie Zeit nun endgültig hinter sich gelassen.

Um die Minute 80 dann ein sich jagendes Ereignis nach dem anderen. Zunächst ließ Unterwaltersdorf einen Riesensitzer aus. Gleich zwei Stürmer versemmelten alleinstehend vor Pressl die Chance. Dann rammte Knoll nach einem Konter dem wankenden Gegner den Pflock mitten ins Herz: Tor für Hof, 1:2. Unmittelbar danach kam es zu einem Gelb-Foul vom stark spielenden Steirer, wofür er auch Gelb erhielt. Die sich mehr erhoffenden Unterwaltersdorfer ergaben sich nun endgültig ihrem Frust und ließen auf der Tribüne die Fäuste sprechen. Auf dem Spielfeld zeichnete sich der Dolm des Tages, UWs Stürmer mit der Rückennummer Nummer 7, aus. Er trat gleich in mehreren Situationen gegen die Beine Pressls - ob der Ball zugegen war oder nicht, hatte ihn nicht sonderlich tangiert. Der weitere Spielverlauf zeichnete sich nur noch durch Gehässigkeiten aus, eines Sports eigentlich nicht würdig, daher lassen wir diesen Teil hier einfach aus.

Wie dem auch sei, 3 wichtige und unterm Strich auch glückliche Punkte aus Hofer Sicht, die alle Abstiegssorgen in den Sommerurlaub schickten. Unterwaltersdorf ist nun von der Nichtabstiegszone genauso weit weg wie wir vom dritten Tabellenplatz, nämlich 7 Punkte. Angesichts des Restprogramms von noch 12 zu holenden Zählern ist das eine Mission Impossible.

Wir schauen mal, was im restlichen Programm noch drin ist.

Fotos vom Spiel:

Heimsieg im Nachtragsspiel

Im so wichtigen Heimspiel gegen Breitenfurt mussten wir auf Steirer (gesperrt) und Kusolitsch (verletzt) verzichten. Ebenso wie die langzeitverletzten Kosch und Hintersteiner. Aber auch Putz nahm vorerst nur auf der Bank Platz, da er Rückenprobleme hatte und schon für die Sonntagspartie geschont werden sollte. Da natürlich so viele fehlten, musste ein "Notnagel" her, und der hieß wieder Martin Karner. Und der entpuppte sich, nicht überraschend, als große Hilfe.

Der Tabellenvierte aus Breitenfurt begann stark und hatte einige gute Aktionen, aber auch wir hatten auch viele gute Möglichkeiten, doch der Torerfolg blieb beiden Mannschaften vorerst verwehrt. Es war eine gute Partie mit vielen guten Szenen auf beiden Seiten. Nowak hätte für uns schon früh die Führung erzielen könne, doch leider hatte er zwei Gedanken im Kopf und wollte diese auch zeitgleich ausführen, sodass die Chance dann leider dahin war. Knoll setzte sich immer wieder gut in Szene, doch dem klebt irgendwie im Moment das Pech an den Schuhen. Beide Abwehrreihen ließen viel zu und so war es für den Zuschauer ein unterhaltsames Spiel. Und kurz vor der Pause mähte Pressl den gegnerischen Stürmer im Strafraum nieder und es gab zurecht Elfmeter. Die Gäste ließen sich die Chance nicht nehmen und erzielten das 1:0. Das war dann gleichzeitig auch der Pausenstand.

Nach der Pause übernahmen wir aber völlig das Kommando und ließen den Breitenfurten nicht den Hauch einer Chance. Doch wie schon in den letzten Wochen wollte der Ball nicht ins Tor. Aber als der Unparteiische kurz nach Wiederanpfiff erneut auf den Punkt zeigte, ließ sich Krakowitsch nicht zweimal bitten und versenkte die Kugel zum Ausgleich.

Breitenfurt kam nur ein einziges Mal vor unser Tor, als Krakowitsch einen Rückpass schlampig spielte. Diese große Chance wurde aber zu unserem Glück kläglichst vergeben. Aber auch auf der anderen Seite wollte der Ball nicht ins Tor. Neissl hatte Pech mit einem Stangenkopfball, Pointinger schoss nur knapp am Tor vorbei, und, und, und. Viele gute Möglichkeiten blieben leider ungenutzt. Doch in der 78. Minute dann der nächste Strafstoß für unsere Farben. Krakowitsch wurde im Strafraum gelegt und trat wieder selber an, doch dieses Mal versagten die Nerven und der Ball ging übers Tor. Ein Raunen ging über den Hofer Sportplatz ob der vielen vergebenen Möglichkeiten. Ja es hätte bereits 4 oder 5:1 stehen müssen, doch es stand 1:1.

Nach dem vergebenen Elfmeter gab es Abstoß für Breitenfurt. Dieser konnte aber abgefangen werden, und auf Nowak gespielt werden, der plötzlich alleine vor dem Tormann stand, und ausgerechnet der jüngste Spieler am Platz blieb eiskalt und überhob den Tormann zum vielumjubelten 2:1, und das nur 30 Sekunden nach dem vergebenen Elfer. Das war's dann auch, denn die letzten 10 Minuten passierte nichts mehr. Ein mehr als hochverdienter Sieg, der uns wieder viel Selbstvertrauen geben sollte für die nächsten beiden wichtigen Partien, denn mit Unterwaltersdorf und Wienerwald kommen jetzt die beiden letzten der Tabelle. Die beiden kämpfen ums Überleben und werden uns alles abverlangen.

Heimniederlage gegen Hainburg

Das Heimspiel gegen die zur Zeit beste Mannschaft im Frühjahr startete gleich nach 8 Minuten mit dem 0:1 Rückstand. Eine Unachtsamkeit in der Hintermannschaft nutzten die Hainburger eiskalt aus und gingen schnell in Führung. Mit dem starken Wind im Rücken hatten die Gäste das Geschehen fest in der Hand. Wir taten uns schwer in die Gänge zu kommen, versuchten aber immer wieder mit Sololäufen erfolgreich zu sein. Doch wie in den Spielen zuvor, waren das nicht wirklich wirksame Versuche. Hainburg münzte die Überlegenheit in der ersten Hälfte auch in Tore um, denn in Minute 34. schlug es erneut zu im Hofer Kasten. Somit ging man wieder mit einem Rückstand in die Halbzeitpause.

Aber gleich nach Wiederanpfiff entblößte auch Hainburg ihre Abwehr, und durch ein ungeschicktes Manöver im Strafraum zeigt der Unparteiische auf den Elferpunkt. Krakowitsch ließ sich diese Chance nicht nehmen und verkürzte auf 1:2. Natürlich dachte man sicher jetzt mit dem Wind im Rücken könnte noch etwas gehen, denn Hainburg war auch verwundbar. Doch wie schon in den letzten Wochen bekommt man die Tore einfach viel zu billig und so kam Hainburg sehr einfach zum 3:1. Der Stürmer stoppte sich den Ball seelenruhig an unserem 16er und netzte staubtrocken ein. Unsere Mannen waren aber trotzdem sehr bemüht und hatten wirklich gute Aktionen, aber immer wieder fällt man im letzten Moment die falschen Entscheidungen und so war es dann nichts mehr mit einem Torerfolg. Der eingewechselte Karner brachte noch einmal Schwung in die Partie, doch auch er hatte Pech im Abschluss.

Durch die Erfolge der Mannschaften im Tabellenkeller wird die Luft immer dünner. Wir können, ja müssen eigentlich, beim Nachtrag am Donnerstag zu Hause gegen Breitenfurt Punkte gut machen, denn danach folgen mit Unterwaltersdorf und Wienerwald zwei Mannschaften, die ganz hinten stehen. Und sollte man da ohne Punkte bleiben, winkt wieder ein Duell mit dem SC Au. Es liegt jetzt an jedem einzelnen einen drohenden Abstieg zu verhindern, denn möglich ist er jetzt auf alle Fälle. Und mit dem hat vor der Meisterschaft niemand gerechnet.

Vielleicht verirrt sich ja der eine oder andere Spieler wieder auf ein Training.............

Unentschieden gegen Fischamend

Im wichtigen Heimspiel gegen den ATSV Fischamend stellte der Trainer die 5er auf eine 4er Kette um und stellte auch Kosch sehr offensiv auf.

Doch das Spiel war noch keine 7 Minuten alt, da stand es 0:1 für die Gäste . Nach einer Unachtsamkeit bei einem Eckball war keiner am kurzen Pfosten zuständig, und der Ball war zum Leidwesen der Hofer Fans im Tor. Man mühte sich, im Gegensatz zu den letzten Wochen, Chancen herauszuspielen. Und so war es immer wieder Fischamend, das die Highlights hatte. Aber Pressl konnte sich 2 mal auszeichnen, und auch bei einem Lattenschuss hatten wir Glück das der Ball nicht den Weg ins Tor fand. Auf der Gegenseite wurde immer wieder der letzte Pass vergeblich versucht anzubringen. Auch Knoll blieb mit seinen Tempoläufen immer wieder am Gegenspieler hängen. Er konnte immer wieder fair gestoppt, bis auf einmal. Da konnte er nur noch durch ein Foul im Strafraum gestoppt werden. Kosch übernahm die Verantwortung und erzielte das 1:1. Das war gleichzeitig auch der Pausenstand.

Nach der Pause sahen die Zuseher einen offenen Schlagabtausch. Chancen auf beiden Seiten waren fast im 5 Minutentakt zu sehen. Wir hatten jetzt ein bisschen Oberwasser, aber im Abschluss hatten wir einfach kein Glück. Pointinger, Knoll, Neissl versuchten es immer wieder, doch entweder war der Tormann zur Stelle oder der Ball verfehlte knapp sein Ziel. Aber auch Fischamend hatte noch die ein oder andere gute Möglichkeit, aber auch die Gäste vergaben gute Möglichkeiten.

Unterm Strich geht das Unentschieden in Ordnung, hilft aber keinem der beiden Mannschaften wirklich weiter. Am Samstag wartet mit Hainburg das Zweitbeste Frühjahrsteam auf uns. Aber auch gegen solche Gegner sollte mit einer ansprechenden Leistung etwas zu holen sein.

Niederlage in M. Lanzendorf

Beim akut abstiegsgefährdeten Verein aus Maria Lanzendorf hatten wir einen Blitzstart. Cavkic brachte uns bereits in der 2. Minute in Führung.

Aber leider stand unsere Abwehrreihe an diesem Tag nicht ganz sattelfest und so musste man schon kurze Zeit später den Ausgleichstreffer hinnehmen. Es war jetzt ein Spiel, das auf Messers Schneide stand. Lanzendorf spürte, dass was gehen würde, und weil ihnen die spielerischen Mitteln fehlten, wurden ihre Attacken immer härter. Krakowitsch hatte Glück, als ihm ein Heimischer mit gestrecktem Bein voll auf den Standfuss krachte. Er konnte zum Glück und zur Überraschung aller weiterspielen. Der Schiedsrichter ließ die harte Gangart zu und so wurde es in Halbzeit 1 ein richtig zerfahrenes Spiel. Aber Chancen gab es trotzdem noch, aber Pressl konnte sich zweimal auszeichnen und einen Rückstand verhindern. Auf der anderen Seite brauchte es den Tormann nicht, denn Cavkic lupfte nur Sekunden vor dem Pausenpfiff den Ball aus 5 Metern über das leere Tor. Das wäre was gewesen vor der Pause. Aber so ging es mit einem 1:1 in die Pause.

Nach der Pause wurde es ein bisschen ruhiger, denn beide Teams agierten äußerst vorsichtig. Die Lanzendorfer aber öffneten uns 2 mal ihre Abwehrreihe und Knoll konnte 2 mal alleine aufs Tor laufen, doch der starke Keeper der Heimischen machte diese beiden Möglichkeiten zu nichte.

Auch Pressl konnte sich das ein oder andere Mal richtig gut in Szene setzen, doch bei einem Cornerball patze er und es stand 2:1. Kein Vorwurf an den Goalie, denn zuvor hatte er uns bei einigen Paraden vor einem Rückstand bewahrt.

Als dann in der 80. Minute das 3:1 fiel, schien das Spiel gelaufen, doch Knoll machte es in der 90. Minute noch einmal spannend als er zum 3:2 traf. Doch leider kam dieser Treffer zu spät und man muss sich wieder Mal mit einer Niederlage anfreunden.

Am Dienstag wartet mit Fischamend ein Gegner, der heuer auch schon 3 Mal gewinnen konnte. Jetzt sollten wir wieder einmal mit 3 Punkten anschreiben, denn nach unten hin wird es langsam aber sicher enger.

Derbyniederlage gegen Sommerein

Im Derby gegen Sommerein konnte der Trainer so gut wie aus dem Vollen schöpfen, denn mit Krakowitsch stieg der letzte Langverletzte in das Meisterschaftsgeschehen ein. Auch Pointinger erholte sich von seiner vorwöchigen Verletzung und war wieder dabei.

Und das Team begann auch wie aus der Pistole geschossen und war sofort da. Knoll servierte Krakowitsch den Ball mustergültig nach nur 5 Minuten, doch der schoss aus 5 Metern übers Tor. Nur wenige Augenblicke später versuchte es Knoll selbst, spielte 3, 4 Gegner aus, doch er scheiterte am herauslaufenden Keeper. Und in Minute 12 lief Cavkic alleine auf den Keeper zu, doch auch er brachte den Ball nicht im Kasten unter. Chancen wie am Fließband, doch wie es dann so ist bekommt man die Tore, die man nicht schießt. Als Böhm einen scharf gespielten Stanglpass nicht parieren konnte, stand es plötzlich und völlig unerwartet 1:0 für Sommerein. Und irgendwie war jetzt der Wurm drin in unserem Spiel. Jeder verließ sich auf den anderen, denn es ging ja ziemlich leicht bis jetzt, was zumindest die vorgefundenen Chancen betraf. Doch Chancen blieben ab jetzt fast aus auf unserer Haben Seite. Als dann nach einem weiten Abschlag der Sommereiner Barbulovic gefoult wurde, als er den Ball zu Böhm zurückköpfen wollte, der Schiri aber kein Foul pfiff, stand es plötzlich 2:0 für Sommerein. Bumm! Die ansonsten so stabile 5er Kette hatte an diesem Tag große Probleme, die sie leider nicht bewältigen konnte.

Kurz vor der Pause hatten wir aber noch 2 Gelegenheiten, doch bei der Ersten kullerte der Ball ganz knapp neben der Stange vorbei, und Neissl hatte Pech als er einen Freistoß an die Stange setzte.

Nach der Pause erwartete man ein Aufbäumen der Mannschaft, doch es kam leider nichts, denn es herrschte Ratlosigkeit, Ideenlosigkeit und dazu kamen sehr viele Abspielfehler. Und ein solcher bescherte den Gästen dann noch das 3:0. Koschs Abwehrversuch fiel zu kurz aus und Sommerein nutzte die Gelegenheit zum 3:0.

Das Spiel hatte in der 2. Hälfte Testspielcharakter, denn Sommerein musste mit dem 3:0 im Rücken nichts mehr für das Spiel tun und wir konnten oder wollten nichts fürs Spiel tun. Phasenweise befand sich nur 1 Hofer Spieler in der gegnerischen Hälfte.

Wenn der Linienrichter nicht ein paar Mal vom Schiedsrichter ausgebessert worden wäre, wäre gar nichts zum Aufregen gewesen in der zweiten Hälfte. Sicher hat er uns einige Male einen Angriff zu Unrecht abgepfiffen, doch das darf nicht über die schlechte Leistung hinwegtäuschen. Es war im Gegensatz zum Haslau Spiel eine 100%ige Verschlechterung die an diesem Sonntag dargeboten wurde. Und das auch noch vor heimischen Publikum.

Schade, dass man die ersten 3 Gelegenheiten nicht nutzen konnte, doch das gehört im Fußball eben dazu. Aber das man sich dann komplett aufgibt, kann und darf auf keinen Fall passieren. Aber Gott sei Dank geht es im Fußball gleich weiter, denn am Freitag geht's nach Maria Lanzendorf. Und dort erwartet uns mit Sicherheit ein heißer Fight, denn die Lanzendorfer wollen und müssen aus dem Tabellenkeller fliehen. Aber auch wir sollten schön langsam Punkte sammeln, denn es wird immer enger im unteren Tabellendrittel und da man bekanntlich bis am Schluss nicht weiß, wieviele Absteiger es gibt, sollte man sich nie zu sicher sein.

Fotos:

Download Free Premium Joomla Templates • FREE High-quality Joomla! Designs BIGtheme.net
Unbenanntes Dokument