Sportclub

Hof am Leithaberge

gegründet 1929

Auswärtsniederlage in Hainburg

In Hainburg konnte Trainer Slosarek wieder auf den gesamten Kader zurückgreifen, einzig Günes war beruflich verhindert. Der letzte Sieg in Hainburg lag auch schon länger als 15 Jahre zurück und leider begann es auch gleich undenkbar ungünstig.

Nach 15 Minuten nutzten die Heimischen einen Fehlpass unsererseits aus um in Führung zu gehen. Steirer wollte seinen Fehler zwar noch ausbessern, doch leider gelang ihm das nicht mehr. Aber unser Team zeigte sich an diesem Tag beherzt und schlug postwendend durch Neissl zurück. Nach einem Corner kam er völlig freistehend zum Kopfball und so eine Chance lässt sich der Routinier nicht entgehen. Und als Knoll dann nach einer sehenswerten Aktion zum 2:1 einschoss, schien das Spiel in die richtige Richtung zu laufen. Doch leider bekam man kurz vor der Pause durch einen Konter das 2:2.

Im zweiten Durchgang dann richtig guter Fußball vom SC Hof, denn der FK Hainburg kam in der ganzen zweiten Hälfte zu keiner einzigen Torchance. Und trotztem erzielten sie uns das 3:2. Aber wie das entstand war ein regelrechter Skandal vom noch ganz jungen Schiedsrichter. Pressl fing einen weiten Ausschuss des Hainburger Tormannes ab. Er befand sich dabei gut einen Meter mit den Füssen über dem Boden. Der gegnerische Stürmer lief mit voller Wucht in ihn hinein und so verlor Pressl Ball und Orientierung, sodass er mit voller Wucht am Boden aufschlug. Der Schiedsrichter wertete diese Aktion als Zweikampf und ließ weiterspielen, zur Verwunderung aller, denn auch der Hainburger Stürmer ließ vom Ball ab und wartete auf den Pfiff. Als dieser aber nicht ertönte, nahm er den Ball und Hainburg erzielte das 3:2. Natürlich kamen jetzt die Proteste unserer Spieler, aber der Schiri blieb bei seiner Meinung und er gab das Tor. Pressl musste minutenlang behandelt werden, weil er unschön auf die Hüfte fiel. Hier kein Foul zu geben, war eigentlich unmöglich, doch aus irgendeinem Grund (wir wollen hier niemanden etwas unterstellen) pfiff der Jungspund nicht.

Aber auch nach dieser Aktion spielten wir mutig weiter nach vorne. Und gut und gerne hätte man noch 2-3 Tore erzielen müssen, doch irgendwie war das Tor der Heimischen verhext und jeder Ball ging entweder neben das Tor oder er wurde irgendwie geklärt. Natürlich wurde das Spiel immer hektischer und auch der sehr niveauvolle Trainer der Heimischen zündete mit Schimpftiraden in alle Richtungen das Spiel noch extra an. (Sie müssen wissen, dass er Bundesliga gespielt hat, 1 Spiel! Zumindest hat er das ununterbrochen unserem Trainer erzählt. Wir haben natürlich recherchiert und tatsächlich hat er 23 Minuten gespielt. Wir gratulieren dazu nachträglich!).

Zurück zum Spiel, denn da wurde leider kein Treffer mehr erzielt und so muss man mit einer bitteren 2:3 Niederlage die Heimreise antreten. Zum einen muss man der Aktion vor dem 3:2 die Schuld an der Niederlage geben, und zum Anderen hatte man trotzdem noch einige gute Möglichkeiten um das Spiel noch zu gewinnen. Und wie es so im Leben ist hatte der Unparteiische auch nach dem Spiel nicht die Courage seinen Fehler zuzugeben und blieb bei seiner Meinung, die er sicherlich exklusiv hatte. Hätte zwar nichts geändert, wäre aber zumindest ein feiner Zug gewesen. Fotos von der Aktion gibt´s im facebook, wo sich jeder selber ein Bild davon machen kann. (Danke an Claudia Traxler)

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