Sportclub

Hof am Leithaberge

gegründet 1929

Remis in Wampersdorf - 2:2

Am Allerheiligentag ging es zum Nachtragsspiel nach Wampersdorf. Bis auf Neissl, der ja nach seiner roten Karte passen musste, waren alle Spieler fit und mit von der Partie.

Und schon nach 3 Minuten netzte Özmen mit einem Freistoß zum 1:0. Wir hatten zwar von Beginn weg mehr Ballbesitz, doch irgendwie konnten wir keine Chancen herausspielen und so blieb man des Öfteren vorm Strafraum der Heimischen hängen. Wampersdorf hingegen war offensiv nicht vorhanden und so kontrollierten wir weitgehenst die Partie. Es war jetzt kein Leckerbissen, doch mit der 1:0 Führung im Rücken ließen wir es locker angehen. Und in der Folge war diese Lockerheit auch gefährlich, denn Wampersdorf agierte nur mit hohen Bällen und einer davon brachte uns in große Schwierigkeiten. Steirer verschätzt sich bei solch einem Ball und Pressl foulte den herannahenden Spieler an der Strafraumgrenze. Der Schiedsrichter entschied auf Freistoß und Gelb für Pressl. Vielleicht hätten hier 9 andere Elfer und Rot gegeben, doch das Glück war hier auf unserer Seite. Der Freistoß brachte dann zum Glück nichts ein. Und das Spielglück war weiterhin auf unserer Seite, denn nur 3 Minuten später sah ein Wampersdorfer die Gelb/rote Karte. Das waren die Highlights in Hälfte eins, denn dann geschah nichts mehr.

Nach dem Wechsel sah man lange nicht, dass Wampersdorf einer weniger war, doch mit Fortdauer des Spiels wurden wir immer dominanter. Und als Özmen zum 2:0 mit einem sehenswerten Freistoß traf, war der Kuchen gegessen. Rollende Angriffe über die Seite unserer Mannschaft waren die Konsequenz, doch es dauerte bis zur 80. Minute, als Knoll mit einem Weitschuss den ersten Torschuss für uns im zweiten Durchgang auspackte. Und nur Sekunden nach seiner Einwechslung verpasste Nowak vor dem leeren Tor das 3:0. Aber auch mit den Standards gingen wir sehr verschwenderisch um, denn von 10 geflankten Bällen kamen lediglich 2 in die gefährliche Zone. Und auch das Defensivverhalten einiger Akteure ließ schwer zu wünschen übrig, denn mit einem 2:0 im Rücken dachten einige, dass wir mit 5 oder 6 Stürmern spielen müssen. So eine Spielweise würde man sich eigentlich von einer U17 erwarten und nicht von einer mit "Stars" gepickten Kampfmannschaft. Und in der 89. Minute nahm das Unheil seinen Lauf und Wampersdorf verkürze auf 2:1. Und anstatt die letzten Minuten den Ball laufen zu lassen spielten einige weiter auf das 3:1, und so tun sich in Minute 93. riesige Löcher im Mittelfeld auf, und die Heimischen kamen noch zu einem Freistoß. Und wie es dann eben so ist, kassierst du in der letzten Minute den Ausgleich. Was soll man dazu sagen, wenn man Naivität mit Egoismus paart, kassiert man eben in 3 Minuten 2 Tore und gibt einen sicher geglaubten Sieg aus der Hand. Wenn man das Persönliche über die Mannschaft stellt kommt es eben vor, dass nicht alle am selben Strang ziehen und man am Ende als der große Depp da steht. Das war nach der 6:1 Schlappe der nächste Fausthieb und die Aufgaben werden nicht leichter. Göttlesbrunn kommt schwer angeschlagen am Samstag nach Hof und will sich sicher rehabilitieren. Und wenn wir uns ähnlich naiv anstellen wie in Wampersdorf, dann wird man das Punktekonto nicht wesentlich erhöhen.

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